Datenrettung: Eine Sache für den Profi

Plötzlich und unerwartet, so beschreiben viele Anwender den eintretenden Datenverlust. Gründe dafür kann es viele geben. Grob unterteilt ist für den Datenverlust entweder ein Problem mit der Software, der Hardware oder ein Anwenderfehler verantwortlich. Anwenderfehler sind durchaus nicht selten. Denn schnell ist ein Ordner gelöscht oder die Speicherkarte der Digitalkamera geleert. So ist es verständlich, dass in zahlreichen Foren entsprechende Hilferufe zu finden sind.

Wissenswert ist, dass Datenverlust nicht selten kein Datenverlust im eigentlichen Wortsinn, sondern ein fehlender Zugang zu den Daten ist. Denn Daten sind, vereinfacht gesagt, durch einen Löschvorgang nicht gelöscht, sondern nur nicht mehr sichtbar. Windows-Anwender kennen dieses Prinzip. So landen gelöschte Daten meistens zunächst im sogenannten Papierkorb. Aus dem Papierkorb löschen Anwender durch eine erneute Bestätigung die Daten. Richtig gelöscht werden Daten jedoch erst nach dem Überschreiben mit anderen Daten. Von einem sicheren Löschvorgang kann gar erst nach 37-maliger Überschreibung gesprochen werden, bekannt unter dem Namen Gutmann-Methode.

Genau dieses Wissen machen sich Datenretter zunutze. Denn der einfache Löschvorgang hat die Daten noch nicht unwiederbringlich vernichtet. Mithilfe von Software stellen Sie Dateien wieder her, die der Anwender schon längst verloren geglaubt hat. Rein theoretisch kann das auch jeder Anwender Daten mithilfe von Software wiederherstellen, also retten. Aber vorsicht, es gibt auch zahlreiche Fälle, in denen die Datenwiederherstellung missglückt. Daher lieber ein paar EURO investieren und den Profi beauftragen. So sparen sich Anwender auch Zeit und Geld für die Installation und den Kauf von Datenrettungssoftware.